Sonntag, 18. Dezember 2016

Gewusst-wie, zu Lukas 2




Hier bekommt ihr die Infos zu Materialien und Techniken, die ich für diese Seite verwendet habe. Inspiriert zu der Seite hat mich ein Bild von James Fissel
Hier geht es dann zu meinen Gedanken zum Text












Gestartet habe ich mit den Pan Pastell Farben,  um mir einen recht zarten Hintergrund zu schaffen.
Tipp: bei Iris bekommt ihr gerade unschlagbar günstige PanPastell Farben, da sie diese aus dem Sortiment nimmt. Also schnell noch zugreifen. 😉

Auf einer Overheadfolie habe ich mir diese tolle Stanze von Memorybox als Schablone ausgestanzt. 


Die äußeren Punkte habe ich mit dem Finger und Inka Gold  "eingecremt". Während dem ich den inneren Kreis als Schutz in der Mitte belassen habe. 


Hebt die Schablone ab, sobald ihr fertig seid. Sonst rupft  ihr das getrocknete Inka Gold wieder mit ab.  Danach ein Minütchen trocknen lassen.
Den mittleren Kreis habe ich aus verschiedenen Farben zusammen gemalt.
Jackson KreideGelatos und Glitzer Gelstift


Dann mit Molotow noch ein paar Akzente rein gesetzt


Um weitere goldene Akzente zu setzen habe ich mir Inka Gold mit etwas Wasser angemischt. Bei mir muss dazu immer der Deckel herhalten. 😉
Achtung, bei der Anwendung mit Schablonen, würde ich es nicht verdünnen, es läuft sonst all zu schnell unter die Schablone.






Mit Finelinern habe ich die Punkte nochmal umrundet. Ich finde, der Glanz des Inka Goldes kommt so noch besser zur Geltung.
Ich bin mir nicht sicher ob ihr es auf dem Foto erkennen könnt, aber der Glanz von Inka Gold ist grandios. 😊
 

Mit Finliner und meinem heiß geliebten Tombow Fudenosuke hab ich dann meinen Text noch auf der Seite platziert

Fertig. Viel Spaß beim kreativen Gestalten.

Törchen Nr. 18 -Weihnachtliches BibleArtJournaling-

Hallo ihr Lieben

 Ich zeige euch heute meine 
Bible-Art -Journaling Seite zu der allseits bekannten "Weihnachts-Bibelstelle"
LUKAS 2


Es begab sich aber zu der Zeit.... 

.... und das war's!...

zumindest bei mir, dann machen meine Schotten dicht.

 Obwohl ich großer Weihnachts-Fan bin.
Vielleicht habe ich mir ein paar  Wortgetreue Krippenspiele zu viel angesehen 😜


Ich bin für diesen Text wohl ein wenig abgestumpft. Dabei finde ich ihn Inhaltlich wirklich spannend.  Also habe ich ihn mir für dieses Journaling nochmal zu Gemüte geführt.



Gedanken zum Text (oh sie sind zahlreich)

 Insgesamt spricht mich durch den Text das Thema Mensch werden besonders an.
Tolle Impulse dazu gibt es hier
Bei genauerem lesen, konnen viele weitere Gedanken. Auf folgenden, möchte ich genauer eingehen.
Schon bei Vers 4 bleibe ich nämlich hängen. 
Warum schien es Lukas so wichtig, zu erwähnen woher Josef stammt. "darum dass er von dem Hause und Geschlechte Davids war" 

Warum ist dieses Volk so auserwählt? Wenn ich es richtig verstanden habe, eben genau wegen Weihnachten.

•Juden glauben, der Messias wird noch kommen.
• Für Muslime gibt es keinen "Mensch gewordenen" Allah
• Nur bei den Christen, wird im AT der Messias verheißen (aus dem Hause Davids wird er kommen) und wird tatsächlich Mensch. 

Darum feiern wir Weihnachten. 

Das heißt für mich. Das Reich Gottes ist schon da!
Jaa Genau,  Hier und Jetzt, du stehst sozusagen mitten drin!
Gott ist auf der Erde. Er ist bei uns und in uns Menschen. 

Für mich ist das ein sehr schöner Glaube.
Denn mit der Zusage, dass das Wunderbarste das du dir vorstellen kannst bei dir ist, dich unterstützt und in dieser Welt anwesend ist, wirst du  doch irgendwie motiviert ein guter Mensch zu sein/werden. Oder?
Ich möchte auf jeden Fall, voller Begeisterung mithelfen das Reich Gottes auf dieser Erde, in unserer Zeit, erblühen zu lassen. 


Leider mache ich auch hin und wieder, öfter mal ....das Gegenteil.😟
Da finde ich es tröstlich und wunderbar, solch ein traditionelles Fest wie Weihnachten zu haben.
In der Adventszeit kann ich jeden Tag neu, ein wenig an meinem "besserer Mensch werden" Projekt arbeiten. Das mach ich natürlich das ganze Jahr über, aber in der Adventszeit bekommt es sozusagen einen festeren "Rahmen" und das in einer automatischen Wiederholung. Wie in einer ToDo Listen Erinnerung 😉 Und wichtig ist...!!!
Auch wahrzunehmen, wo es um mich herum schon überall da ist. So dass ich es in vollen Zügen genießen kann.
Hach Wunderbar! Ich liebe es mich in diese Wogen fallen zu lassen.💖


Und Weihnachten ist ja sozusagen erst der Beginn! Für das Reich Gottes. 
Ich finde wir Menschen haben ein ganzes Stück Verantwortung an die Hand bekommen. Verantwortung, die vorhandene Blüte/ Knospe des Reich-Gottes, weiter erblühen zu lassen und bis zur Vollendung zu bringen.

Und wir wir haben viele Schriften, sozusagen einen Handlungsleitfaden an die Hand bekommen, wie es funktionieren kann.
"Dein Reich komme, wie im Himmel so auf Erden"




In diesem Sinne wünsch ich euch allen Voll motivierte Weihnachten. 
⭐🌲⭐🎄⭐








Kleine Tipps


  • Howto: Wer wissen möchte wie ich diese Seite gemacht habe, klicke Hier 
  • Mensch werden: Einen schönen Text dazu schrieb Carina Rui vom Autoren Team "dreifach Glauben".
  • Wer die Weihnachtsgeschichte mal in anderen Worten hören möchte dem empfehle ich dieses süße Buch













Samstag, 10. Dezember 2016

Adventlicher BAJ-Workshop zu Lukas 1, 1-38

Na da haben wir uns was vorgenommen!
Engel wurden gewünscht. Gar nicht so ohne. Aber gut. 
Ich habe mich für den Beginn der Weihnachtsgeschichte von Lukas entschieden. 
Keine leichte Bibelstellen wie ich finde.

Und dann habe ich mich auch noch entschieden, 2 Abschnitte zu nehmen, da ich einen Spannungsbogen in der Abfolge der Textstellen sehe. Zu Beginn eine Engelserscheinung, dann eine Schwangerschaft bei einer unfruchtbaren alten Frau. Und dann wird sozusagen noch eine Schüppe drauf gelegt. Wieder eine Engelserscheinung und diesmal sogar eine Geburt durch eine Jungfrau.  

Die Aussage, die bei mir ganz deutlich ankommt ist:
FÜR GOTT IST NICHTS UNMÖGLICH 


Gedanken zum Text. 

Erst mal muss ich festhalten, dass mich diese beiden Abschnitte echt nachhaltig aufwühlen!
Solche Gotteserfahrungen, die dort beschrieben sind, sind schon gewaltig! Ich frage mich immer, wie würde es heute jemandem ergehen, der etwas ähnliches erlebt?
Gotteserfahrungen gibt es meines Erachtens heutzutage eben auch. 
Intensive übernatürliche Erlebnisse. 

Und nun mein Problem: 
Wenn ich daran glaube, dass Gott sich uns mitteilen kann, uns mit Botschaften erreichen kann ...,
warum glaube ich dann nicht an die jungfräuliche Empfängnis? 

Im Grunde halte ich diese Textstelle (Lk 1,34) für eine bildliche Verdeutlichung von etwas, das sehr wertvoll und besonders wichtig dargestellt werden soll.
Beruhigend finde ich auch die Information, dass es eine recht gebräuchlichen Form war, Göttergeburten durch Jungfrauen darzustellen z.B. in der ägyptischen Kultur.

Desweiteren fand ich Hinweise, dass zu dieser Zeit eine Frau im heiratsfähigen Alter auch als "Jungfrau" bezeichnet wurde.  Allerdings finde ich diese Erklärung der "Jungfrauengeburt" nicht als zu oberflächlich. Die Textstelle würde ihre Wirkung verlieren. Wenn ein junges Mädel ein Kind zur Welt bringen soll, wirkt das doch heute irgendwie normal. Oder? 

Da finde ich es schon wesentlich passender, dieses besondere Ereignis der "Menschwerdung Gottes" in ihrer wertvollen Wichtigkeit durch eine jungfräuliche Geburt zu unterstreichen. 


Soweit so gut. Es gibt noch viele weitere, sehr interessante Aspekte im Text, die mir Ehrfurcht abverlangen. Sie hier alle aufzuführen, würde mir jedoch definitiv zu lang werden. 

Nochmal zurück zu meinem Zwiespalt. Ich frage mich, warum bin ich von der Wahrhaftigkeit  der Gotteserfahrungen überzeugt und kann gleichzeitig aber nicht an die Jungfrauen-Geburt glauben.
Hmmmm, das geht mir echt ein wenig nach. Ich werde wohl noch eine Weile brauchen, diese Diskrepanz für mich zu klären. 🌝



Bericht zum Workshop


Leider haben sich nicht genügend Teilnehmer gefunden, dass der Kurs über die VHS hätte stattfinden können. Da ich aber alles schon vorbereitet hatte, bot ich an, den Workshop hier privat stattfinden zu lassen. 
Also hab ich es uns nett gemacht. Mein Mann hat uns frische Plätzchen gebacken, Apfel, Nuss und Mandelkern haben auch Erwachsene gern. Zum Warm werden gab es einen "oh du fröhliche" Apfelpunsch, der sehr gut ankam.
Während dem die Ladys gemütlich schlürften, habe ich ihnen den Goodiebag ausgepackt und ein wenig die Materialien und BAJ erklärt.

Nach einem Gebet lasen wir gemeinsam die Bibelstelle. Es sind wirklich sehr wertvolle Gespräche entstanden, es gab neue Impulse und  interessante Blickwinkel. Nach einem sehr intensivem Austausch, brachte uns die Übersetzung der Volxbibel herzlich zum Lachen. Wirklich sehr erfrischend.


Aus der Übersetzung "und Gott chillte" beeindruckte uns der Satz: 
Wo Gott Wunder tut, verstummt der Unglaube. 

Und nun zu unseren Seiten

Im linken Flügel befinden sich die Gedanken aus menschlicher Sicht und rechts der Text zum göttlichen Teil. 
Ich war sehr beeindruckt über diese tolle Handschrift! Seht euch das an!


෴෴෴

Und hier betrachtet ein Mensch den Engel und im Hinblick auf das unendliche Universum fühlt er sich hin und wieder auch recht klein. 

෴෴෴

Bei meinem Bild geht es um das, was ich glaube und was ich glauben kann. 
Oben in Gold, ist Gott symbolisiert. Das Blau-Grüne, unstete, stellt mein Inneres Dar 😂 
An der Grenze prallt etwas aufeinander, das ich noch genauer erkunden mag. Es ist irgendwie ein Widerstand, ein wenig Angst, irgendwie "flau" und "ich weiß nicht so recht" Und auch eine mini kleine Neugier. 
Genau in der Mitte trifft sich die Zusage Gottes sozusagen mit meinen Befürchtungen.  
Für mich wohltuend die Aufforderung, Glaube mir!

Allergrößten Respekt habe ich vor Maria, die sich  trotz solch einer Ansage, demütig zeigt und Gott vertraut. Für mich eine sehr beeindruckende Demut. Ich finde Maria hier nicht nur unglaublich mutig, nein Sie ist "Super-women!". 
Dass sie danach zu Elisabeth flitzt um sich zu versichern, ob das auch stimmt, was der Engel sagt, macht es mir ein klein wenig einfacher mit meinem "Unglauben" umzugehen. 


Zacharias bin ich auch sehr dankbar. Denn er fordert sich auf die Engels-Ansage erst mal einen Beweis. Und Schwupp hat er den Salat, er bringt kein Wort mehr heraus. 
Obwohl ich sagen muss, mir hätte es so oder so die Sprache verschlagen. Nach so einem Erlebnis! Wenn ich vollkommen überwältigt bin, es nicht Glauben kann, dann finde ich auch oft keine Worte. 
Und falls doch, wäre es besser, ich würde mal eine Zeit lang meinen Mund halten, denn was da raus käme wäre nur wirres Zeug.  😉

vor seiner (Zacharias) späteren Entscheidung habe ich ebenfalls sehr großen Respekt. Er entscheidet sich der Sache zu trauen sich zu fügen. (ich meine die spätere Stelle, wo er den Namen des Kindes auf das Täfelchen schreibt Lk 1,63)
Ich finde er "ergibt" sich in dem Moment und gibt sich Gott hin. 
Mutig!



Und rechts gleich nochmal die Aussage: Mit mutigen Flügeln los zu fliegen, sich hinein stürzen ins Gottvertrauen. 

෴෴෴


Und hier eine Seite zu Elisabeths Aussage ....als er mich angesehen hat.... (Vers 25)
Ich finde aus dem Bild spricht eine starke Präsenz. 
Das Vertrauen, dass Gott einen ansieht. 
Und was dieser Blick in sich hat, könnt ihr ja selbst mal ausprobieren ;)

Das Goldene Schild kann man hochklappen und zu lesen ist dann: 

 ALLES IST MÖGLICH
Das hat mir auch sehr gefallen. Ich finde das hört sich nochmal ganz anders an.
Nichts ist unmöglich oder alles ist möglich. 
෴෴෴

So ihr lieben, das war mein Bericht vom adventlichen BAJ -Workshop.
Mir bleibt nur noch, ein Dank an die Ladys auszusprechen für die schöne und inspirierende Zeit. 
DANKE


Donnerstag, 1. Dezember 2016

Adventskalender und andere schöne Sachen

Die Adventszeit hat begonnen!!!

Auf mich prasseln gerade so viele tolle Dinge ein, dass ich ein paar davon mit euch teilen möchte.

Erstens: Krippenspiel mal anders.
möchte ich euch empfehlen, an der Aufführung "Hilfe die Herdmanns kommen"(inszeniert von Melanie Telle) unbedingt teil zu nehmen. Eine sehr schöne Weihnachtsgeschichte.
Hier geht es zur Veranstaltungsseite

TV Bericht

Weitere Aufführungstermine sind Samstag, 3. Dezember, und Samstag, 17. Dezember, jeweils um 14 und 17 Uhr, sowie Donnerstag, 22. Dezember, 17 Uhr. Kartenvorverkauf direkt bei der Freien evangelischen Gemeinde, außerdem bei Floral Design (Eurener Straße 189) und Backstube Kirwald (Johannisstraße 27).
Aufführungsort: Freie evangelische Gemeinde Trier, Johannisstraße 1.

Falls ihr die Geschichte noch gar nicht kennt, dann gibt es auch ein Buch davon. Sehr schön für die Adventszeit.



Zweitens: Adventskalender
Ich möchte euch hier 3 meiner diesjährig, liebsten Kalender vorstellen.

Es gibt ja gefühlt 15.700.000 Adventskalender im Netz und in den Geschäften.
Die Meisten haben irgend einen Inhalt, den der Beschenkte verkonsumieren ;) kann. Diese hier sind ein wenig anders.

Numero 1 heißt:  24x einfach so nett sein

In diesem Kalender werdet ihr nicht beschenkt, sondern ihr macht anderen Menschen eine tägliche kleine Freude.
Stellt euch mal vor, jeder verkaufte Adventskalender in der Stadt wäre solch einer. Mensch, es gäbe Überraschungen und kleine Freuden an jeder Ecke!
Macht alle mit!

Für morgen hab ich euch schnell eine DiY Anleitung abgedreht. ;)


Numero 2 Ist der Adventskalender von da_zwischen.  Hier gibt es jeden Tag einen Impuls zum Thema Mensch werden.
Denn.... an Weihnachten ist nicht nur das Jesukind geboren, nein, ....
an Weihnachten feiern wir auch, das Gott Mensch geworden ist...

Dieses Jahr steht meine Adventszeit unter dem Thema:  Was bedeutet es,  Mensch zu sein/ zu werden.
Ein herzliches Dankeschön, für diesen Impuls, möchte ich dem Team des Blogs Dreifach Glauben aussprechen.

Und nun Numero 3 
(ok er ist zum konsumieren 😊)
Das ist der Kalender, den wir in meiner Bastelgruppe seit ~3 Jahren machen.

Jeder macht 24 Geschenke. Voraussetzung: Es muss selbst gemacht sein. Diese Geschenkchen werden schön verpackt mit der Türchen-Nummer dran (jeder hat einen Tag) und mit frankiertem Rücksende-schein an einen Koordinator gesendet.
Dieser hat dann für ein paar Wochen kein Wohnzimmer mehr :)  und packt die Päckchen um, so dass jeder einen Kalender mit 24 "fremden" Päckchen bekommt.

Dieses Jahr sind sogar ~6 verschiedene Kalender zustande gekommen. So viele Leute machen
mittlerweile mit.
Ich muss sagen, ich freu mich das ganze Jahr auf diesen Kalender. Er ist übervoll und reich gefüllt mit Liebe, Kreativität, Ideenreichtum, Witz, Gemütlichkeit, Freude, Nützlichem, Leckerem..... Das ist kaum zu fassen.
Danke an die Mädels und einen dicken Knutscher an Nadja, die Koordinatorin. 💖
Dieses Jahr haben die  Mädels echt den Vogel abgeschossen! seht euch das an!
Nur ganz dezent übertrieben 😂

Und so sieht er dieses Jahr aufgebaut aus. 



Samstag, 29. Oktober 2016

Workshop zu Johannes1


Unser Treffen ist schon ein wenig her, und meine Erfahrung ist nicht mehr ganz so frisch. 
Am stärksten ist mir in Erinnerung, wie erfüllend ich die Treffen mit diesem "Trüppchen" empfinde. Und wie schön ich es finde, dass durch das BAJ eine Gruppe von Menschen zusammen gefunden hat.
Die Treffen bieten (so glaube ich ) jedem Einzelnen der Teilnehmer einen Raum, in dem ganz persönliche Dinge wie Glaube, Spiritualität und Erfahrungen, einen wertschätzenden und sicheren Platz finden.

Das erfüllt mich mit unsagbarer DANKBARKEIT.

Ich wünsche mir, dass es immer mehr Gelegenheiten in dieser Welt gibt, an denen solche Oasen entstehen - auf die verschiedensten Art und Weisen.  Ich bin nämlich der Auffassung, wenn wir unser "Behältnis" reich anfüllen, so dass wir "überquellen", können wir mit dieser Fülle in die Welt gehen und sie an andere Menschen verschenken.

Aus der Fülle zu verschenken, erachte ich es als sehr wichtig. Mein Leben hat mich gelehrt, ein Geben aus der "Dürre" führt allzu schnell ins Burnout. Diese Lektion zu lernen, ist für mich nicht ganz einfach gewesen. Eigentlich kann ich auch nicht behaupten, dass ich da fertig gelernt hätte.;) Immer noch stehe ich mit mir selbst auf  "Kriegsfuß", wenn meine Energien und Kräfte nicht ausreichen für das, was ich eigentlich tun möchte. Oder noch schlimmer, wenn sie nicht ausreichen für das, was eventuell erwartet wird oder der Anstand gebietet.

Daher meine feste Überzeugung: Sorge gut für dich selbst.
Nehme Gelegenheiten wahr oder erschaffe welche, die dich anfüllen/erfüllen.

Das mag sich im ersten Moment egoistisch anhören. Ich glaube aber, dass es für die Welt Frieden bringt, wenn erstens, die Menschen gut für sich sorgen und zweitens, möglichst viele erfüllte Menschen denen zu Seite stehen können, die gerade eine Dürre durchleben.

Und bitte, wie dankbar darf man sein für die Fülle in der wir hier Leben!? Wenn ich an Aleppo oder andere Kriegsorte denke, frage ich mich, wie ich dort wohl meine jetzige Überzeugung leben würde oder ob ich es überhaupt könnte. Wäre es die Liebe, die einem helfen könnte? Was würde ich alles tun, um zu überleben? Was für meine Liebsten? Ich wage es nicht, darüber eine Prognose abzugeben.

Immer wenn ich mir die Zeit nehme, darüber nachzudenken, macht es mich fassungslos und traurig.
Und noch einmal mehr fühle ich mich bestätigt: Wir haben verdammt nochmal die PFLICHT diese Fülle, in der wir hier leben, auch zu nutzen! Damit gut, für uns und somit auch für andere, sorgen zu können.

Mir fällt es gar nicht so leicht, jetzt umzuschwenken auf einen Bericht von unserem BAJ Treffen.
In solchen Momenten hilft mir ein Gebet.
Vielleicht mögt ihr euch auch einen Moment Zeit nehmen.


                                         
Dann möchte ich nun auf die Stelle Johannes 1,1-18 kommen, mit der wir uns in unserem Treffen beschäftigt haben.
Damit ihr euch in den Text einlesen könnt, hier die Bibelstelle

Mich hat Vers 4 am stärksten angesprochen.
"In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen."



Es ist der Situation, in der das Bild entstanden ist, geschuldet, dass dort Wörtchen und nicht ein respektvolles Wort steht. Mir schien es als passend dadurch eine gewisse Art von "Verbohrtheit" bis hin zum Fanatismus im Umgang mit den heiligen Worten darzustellen, bzw auch  leicht provokant zu hinterfragen. Egal ob Koran, Bibel, Thora... oder andere.
Es gibt durchaus Stellen in der Bibel bei denen ich nicht bereit bin wörtlich zu folgen. Es gibt für mich einigermaßen klare Grenzen an Geboten/Gesetzen, die mir eine hl. Schrift vorschreiben kann. 

Wenn mich mein Glaube dazu anhält, andere Menschen als minderwertig oder gar vernichtungswürdig für "die eine gute Sache" zu sehen, möchte ich diesen Glauben ablegen können. 
Ich zähle mich dann gerne zu den "Kleingläubigen und Gotteslästerern" und gebe meinen Glauben auf. Eine gewisse Lebendigkeit und sogar eine gewisse Verspieltheit mit dem Wort Gottes umzugehen, halte ich für wertvoll. Damit meine ich ausdrücklich nicht respektlos! Und einen wissenschaftlichen oder einen durch Institutionen vorgegebenen Umgang, halte ich dabei auch nicht für schlecht. Ich denke, da kann der Eine vom Anderen ganz gut profitieren. Ich sehe das mehr als ein miteinander, als Bereicherung. 

Nun denn,soviel zum "Wort"!

Weiter geht es mit dem "Licht"!

Nach meiner Auffassung, gibt es das Geschenk für uns, von Gottes  Wort/Lehre/ Licht entzündet zu werden und leben zu dürfen. Brennen zu können.
Schaut euch die Menschen an, und ich versinke in Ehrfurcht,  wie vielfältig und wunderbar dies geschieht.  
Ich muss lachen, denn hier im Bild hab ich versucht, es in jämmerlichen 7 Färbchen darzustellen. Egal, ist ja in meiner Bibel und ich weiß ja, was ich damit meine. 

Die Kerze soll uns als Mensch darstellen, vergänglich, entzündbar und auch formbar. 

Als ich mich dem Text befasst habe, schien es mir wichtig noch eine Form von Halt darzustellen.
Mir gibt Gottes Gebot, sein Wort, seine Lehre definitiv einen Halt. Er nährt mich. Hin und wieder entflamme ich dann auch mal für Etwas. Manchmal brenne ich auch. Mal länger mal kürzer und 
Gottseidank ist es bei manchem auch eine stetige Glut. :)

In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende,
Lasst euch entzünden, erfüllen, begeistern und verschenkt euch aus der Fülle heraus. Genießt das Leben!

LG Sylvia

Im Folgenden seht ihr die Bilder, die von meinen lieben "Mitjournalerinnen" zu der Stelle gemacht wurden. Vielleicht folgt noch der ein oder andere Text, den sie zu ihrem Bild verfassen. Diese werde ich dann noch nachtragen.  












Sonntag, 23. Oktober 2016

Johannes 1, Vers 4

Heute nur ein kurzer Post. Nächstes Wochenende wird er dafür deutlich länger. Beide Posts sind zur Bibelstelle Johannes 1 
Mein Lieblingsvers 4

Wünsche euch ein schönes Wochenende
Sylvia

Sonntag, 2. Oktober 2016

Exodus - 2. Buch Mose 33

Heute zeige ich euch die Nummer 11 von 30 daysofbibleartjournaling. Es geht um Exodus Kapitel 33 Vers 14
Mose möchte Gottes Herrlichkeit sehen um sicher zu sein wer ihn führt. Und Gott sagt ihm dass niemand der Lebt ihn sehen kann. 
Mich berührt diese Stelle sehr.  Ich erschaudere vor Gottes Größe. Vor einigen Jahren habe ich mal einen Labyrinth-Lauf mitgemacht.
Zu dieser Zeit war mein Wunsch Gottes Herrlichkeit zu erkennen / zu erfahren sehr groß. Ich ging Schritt für Schritt auf das Zentrum zu. In meinem Erleben ging ich auf Gott zu. 
Einige Meter vor dem Ziel dachte ich, mir versagen die Beine. Mich erwartete eine Größe, die mir unfassbar erschien und erscheint. Eine Größe, die mich automatisch demütig werden ließ. Voller Ehrfurcht sank ich beinahe zu Boden. 
Das ist jetzt sehr kurz gefasst, aber für mich ist es bis heute ein prägendes Erlebnis. Meine Beziehung zu Gott ist sehr viel tiefer geworden seit diesem Erlebnis. 

Ihr seid sicher neugierig, was ich dann in der Mitte gefunden habe.  Nun denn, in der Mitte angekommen war ich... wieder Im Raum der Veranstaltung, auf einem Tuch, auf welches ein Labyrinth aufgemalt war. :D 
Puff ....in der Realität angekommen, alles ganz normal. 

Und dennoch begleitet mich das Erlebte bis heute und lässt mich ehrfürchtig vor Gott sein. 

Diese Bibelstelle erinnert mich an dieses wunderbare Erlebnis. 
Und hier mein Lettering dazu.







Sonntag, 18. September 2016

Psalm 94,4


Für die Ausstellung von Katharina Damböck ist dieses Journaling entstanden. 
Zuerst hatte ich gar keinen Zugang zu diesem Psalm, mir sind nur "Illustrationen" eingefallen
Ausgenommen die Narren, das reizte mich irgendwie ;) 
Mir ist nur einfach nicht richtig klar geworden wie ich es ausdrücken könnte. Also geh ich damit noch ein wenig schwanger und wenn's sein soll , ist die Zeit reif dazu. 
Erst nach Impulsen meiner lieben K's habe ich mich eingefunden. 
Dann aber so richtig ;)

Mir ist auf einmal sooo klar gewesen was mir geholfen hat als ich ziemlich tief lag und konnte es im 0,nix auch aufs Papier bringen. 


Es ist ein Ort, den es tatsächlich gibt, allerdings nicht auf dieser Welt sondern in meiner Welt, meiner inneren Welt ;)

Dieser Ort hat für mich sehr viel mit Gott zu tun, denn immer wenn ich Ihn aufsuche, fühle ich mich eins mit "dem Ganzen", ich kann loslassen, da ich eine bedingungslose Geborgenheit und Sicherheit empfinde. 
Manchmal, wenn ich den Kontakt verloren habe, dient mir dieses innere Bild als Krücke, wieder in Kontakt mit Gott zu kommen. 
Also in Kontakt bin ich bestimmt immer, denn wie könnte ich sonst leben. Ich meine in den  gefühlten Kontakt zu kommen. Das Gefühl der Verbundenheit geht mir im Alltag doch hin und wieder mal flöten. 

Für mich ist dieser inner Ort sehr Wertvoll. Und der Kontakt zu Gott hat mir damals sehr geholfen. 
Daher habe ich aus dem Bild gleich noch eine Beileidskarte gewerkelt. Vielleicht schaffe ich es einen tröstlichen Text zu verfassen für jemanden der trauert. 
Ich hoffe ich muss sie nicht so schnell benutzen. 


Wie habe ich das gemacht?

mit dem ULTIMATIVEN Aquaell Farbkasten von ZIG-KURETAKE-Gansai-Tambi-Aquarell Farbkasten. 
Beste Farben EVER!
Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag.

Mittwoch, 27. Juli 2016

Meditatives Journaln

Hallo ihr Lieben.

Ich lade euch ein, mich bei meinem Journaling zu begleiten.
Mit meditativer Musik sind das entspannende 16 Minuten. :)

Hier geht es zur Bibelstelle.

Ich finde das das Geschenk, das Gott Salomo macht einfach fantastisch! Und ich wünsche mir das auch, falls Gott mich mal fragt ;)

Hier das Video

Dienstag, 26. Juli 2016

Lukas 1,37

10von 30 Bibleletterings
 Heute dieser Text Lukas 1,37

JUHU ....
mal wieder was gelettert. Ohne viel Auseinandersetzung mit dem Text. Das wird mir zwischenzeitlich ein bisschen viel ;)

Also einfach nur zur Entspannung und wie ich finde, auch recht schön anzusehen. Ich freu mich auf jeden fall dran ich hoffe ihr auch.







Montag, 25. Juli 2016

DIY - Lesezeichenbänder für deine Bibel

Hallo zusammen!

Genießt ihr die Ferien auch so wie ich? Heute zeige ich euch Lesebändchen, die ich für meine Bible Art Journaling Bibel gemacht habe. Ihr könnt es ganz einfach nachmachen!

Hier kommt die Anleitung
Man nehme:
2 Stücke Cardstock 4×6 cm

Dann sucht ihr euch Bänder nach eurem Geschmack aus. Alle ungefähr 45 cm lang.


Auf die Karte kommt ordentlich Kleber


Die Bänder werden nebeneinander aufgeklebt. Achtet darauf, das es schön flach bleibt.



Dann wieder ordentlich Kleber ;)




Nun das zweite Stück Cardstock auflegen gut festdrücken und trocknen lassen. 


Nun klappt ihr die beiden Flügel eurer Bibel weit auf. 






Die Rückseite eures Cardstocks mit Kleber einschmieren.




und im Rücken eurer Bibel versenken. 




Gut andrücken, evt Kleberüberschuss abwischen bevor er trocken ist.



und Fertig. Hier noch ein weiteres Exemplar mit schön viel geklimmper unten dran ;) Ich liiiebe das!