Dienstag, 13. Juni 2017

Bibel Einband DiY


Ist eure Bibel auch fassungslos?!

Dann seid ihr hier richtig, denn ich zeige euch heute eine sehr einfache und detaillierte Anleitung, wie ihr etwas mehr kreativen Raum in eure Bibel bekommt. 


Und demnächst gibt es das Video wie ich mir die passenden Tabs für mein Schmuckstückchen werkele 🙂

Hier geht es zum Video




und das braucht ihr dazu

MATERIAL-LISTE



Samstag, 3. Juni 2017

BAJ zu Markus 5

Die blutflüssige Frau


Gedanken zum Text

Vers 30:  Jesu merkte, dass eine Kraft von ihm ausgegangen war. ...
Das bedeutet, er war nicht selbst der Handelnde, sondern durch ihn wurde gehandelt. Er ist ein Werkzeug Gottes. Er spürt die Kraft und weiß sofort bescheid. 
Dieser Vers hat mich am stärksten beeindruckt. Nich Jesu selbst heilt, sondern durch ihn wird geheilt. Er konnte die Kraft spüren die von ihm ausging.

Im folgenden Bild liegt der Fokus auf der Frau.
Die Frau empfinde ich auch als sehr mutig. Soweit ich weiß, galt/gilt eine Frau die Blutungen hat, als unrein. In den Tempel darf sie dann schon mal nicht. Vielleicht sollte sie damals auch lieber gar nicht aus dem Haus. 12 Jahre zuhause ohne viel Kontakt nach außen, ist ja nicht gerade so eine einfache Sache. Ich finde es mutig, dass sie sich in die Menschenmenge wagt, sich bis zu Jesus durchringt.
Der Aspekt, dass Gott durch Jesu wirkt, ist hier ebenfalls zu erkennen. Und seht ihr den aufrechten Gang nach der Heilung?
Ich find' es einfach großartig.


In meinem Bild habe ich den Fokus auf das Wirken Gottes durch Jesu gelegt. Jesu ist sozusagen angefüllt und Gottes Gefäß. Gott wirkt durch ihn. Ich glaube, das trifft heute auf jeden Menschen zu, der sein Leben an Gott ausrichtet. "Gefüllt", oder besser gesagt "erfüllt" werden wir von Gott. Und dann gibt es noch einen Aspekt, der mir immer wichtig ist: Nur wer in Fülle ist oder eben "erfüllt" ist, kann Gottes Werkzeug sein. Ich glaube, es ist sehr wichtig, dass Mann/Frau nicht versucht selbst zu wirken, wenn die Kräfte nicht da sind. Sondern es von ganz alleine passieren lässt, ohne viel zu tun. Ich erlebe so oft kleine Begebenheiten, in denen Gott für mich seine Kraft strömen lässt. Und meistens, eigentlich sogar IMMER geschehen diese Situationen irgendwie einfach so. Ohne ein besonderes Zutun von irgend Jemand. Sie passieren einfach.

Hier kommt das Bild mit der großen Zusage "MEINE TOCHTER"



Also dann, ich wünsche ich euch allen viel freien Raum, um euch so richtig überquellend anfüllen zu lassen. Planscht herum in der Fülle! Ich glaube, das tut der Welt gut, denn dann strömt ihr aus allen Poren ;) einfach so.

Montag, 29. Mai 2017

Workshop zu 2 Korinther 5, 11-21

Aus alt wird neu!


Endlich komm ich nochmal dazu einen Post zu verfassen. Der Sommer zieht mich einfach ständig raus in die Natur. ;) Heute ist es aber sooo warm, da gefällt es mir nochmal gut im Keller. So schön kühl! ❄️
Am Workshop nahmen sowohl Kinder als auch Erwachsenen teil. 
Mit 4 Kindern und 4 Erwachsenen (zwei der Kinder, hatten noch ihren Kuschelplatz in Mamas Bauch) 😍 war mein Werkstättchen dann auch gut ausgelastet. 😉
Es war für mich wunderbar mit anzusehen, wie unterschiedlich Kinder und Erwachsene mit dem Bibeltext umgehen. Kinder sind sehr schnell am Werk. Die Phase der Auseinandersetzung mit dem Text, ist sehr kurz bzw. findet auch während des Malens statt.
2 Korinther 5, 11-21

Gedanken zum Text

Ich habe dieses Mal nicht aktiv mit gejournalt, sondern habe mich ganz frei gehalten, um die Teilnehmer zu unterstützen. Es ist ja immer viel Neues und eine Flut an Materialien, die viele Teilnehmer noch nicht kennen. So hatte ich Zeit genug, um alle in ihren Wünschen zu unterstützen.

Im Nachhinein stelle ich allerdings fest, dass ich bei weitem nicht so intensiv in den Text eingestiegen bin wie sonst. Beim nächsten Workshop werde ich dann wohl wieder mit "bibeln". Wahrscheinlich dann eher in einer "Sparversion", denn ich möchte die Teilnahmer ja auch intensiv begleiten. Übung macht den Meister.

Bei mir hat sich am stärksten die Freude über die neue Schöpfung eingeprägt. Hier haben die Kinder (alle vier) ganze Arbeit geleistet!😉

Egal an welchem Punkt wir stehen, egal was gewesen ist, wenn wir uns Christus zuwenden, in ihm sind und uns nach ihm ausrichten, beginnt etwas ganz Neues - etwas Großartiges und etwas super Spannendes. Denn wer weiß schon was Gott mit uns vor hat?

Ich glaube, diese neue Schöpfung findet im großen, wie auch im kleinen Alltäglichen statt. Ob es die Taufe ist oder eine Neuausrichtung im Leben oder sogar auch nur eine veränderte Sichtweise einer Begebenheit.

Was davor war, ist vergangen und etwas Neues beginnt - mit Gott im Gepäck.

Danke für die Zeit mit euch!

 .
Unten, eine wie ich finde, eine wunderbare Zusammenfassung der Verse 11-21  
Die Vergangenheit, die Erlösung, die neue Schöpfung, der Glaube und die Sendung in die Welt.


Der Glaube wächst und trägt Früchte, die neue Schöpfung und die Aussendung in die Welt sind auf dem Bild zu sehen. 
Mir gefällt hier besonders diese knallig verliebte neue Schöpfung, symbolisiert durch den Flamingo.


Hier steht die Liebe im Vordergrund. Die Wechselbeziehung Gott-Mensch. Viele Tapsen und Fußabdrücke zeigen an, das jeder zu Gott kommen darf. Königskinder leben so.

Leider war der Stempel "Königskind" gerade nicht verfügbar, daher hab ich mich schnell drum gekümmert, das er wieder im Vorrat ist. Also hier ist er ab sofort wieder käuflich zu erwerben.


Und jetzt das Beste! Die Schmetterlinge sind los!


Seht ihr das? Diese Freude und Leichtigkeit, diese Pracht und Schönheit? Das sind die Bilder der beiden Kinder und ich finde sie strahlen einfach aus, wie toll diese Zusage "was früher war ist vergangen! Seht doch etwas Neues ist entstanden" ist. Wenn ich mir diese Bilder ansehe, steigt in mir gleich die Freude auf. Freude darüber, das etwas Neues begonnen hat, etwas das gefeiert werden kann!



So das wars mal wieder von mir. bis demnächst kühle grüße sendet euch,


Donnerstag, 20. April 2017

Workshop Gutscheine jetzt erhältlich


Hallo ihr Lieben



Ich freue mich sehr, euch mitteilen zu können, dass es die Workshop-Gutscheine ab sofort auch käuflich zu erwerben gibt.
Hier in meinem DaWanda Shöppchen

Ich finde, sie eignen sich besonders gut, um den Kommunionkindern eine Freude zu bereiten, z.B der  Glückwunschkarte beigelegt. 

Natürlich gibt es die Gutscheine auch für Erwachsene.

Z.B um deiner besten Freundin eine Freude zu machen. Nochmal einen gemütlichen Nachmittag oder Abend miteinander verbringen.






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Für alle Workshop-Leiter  die ebenfalls BAJ Workshops anbieten gibt es das Blanko zum Herunterladen.  




Viel Spaß beim bibeln wünscht


Sonntag, 16. April 2017

Psalm 38 - Watch Me Journal

500 Mitglieder

500 Mitglieder in unserer Fb Gruppe Bibleart Journaling aus Deutschland

Sie wächst stetig mit neuen BAJ Interessierten. Außerdem ist es ein nettes Trüppchen zum Austausch über gejournalte Seiten, Tipps rund ums Journaln und immer mal wieder Aktionen wie Osterwichteln, Challanges, Gemeinschaftsbibel und anderes.

Gedanken zum Text
Dieser Psalm ist wirklich keine leichte Kost. Beim Lesen wurde mir ganz schwer im Herzen. Mit der eigenen Sünde umgehen, das ist wirklich eine schwierige Angelegenheit. Vers 6 finde ich da ein wenig tröstlich mit der Aussage; 
Wie dumm war ich, dich zu vergessen!


Das gibt mir wieder ein wenig Hoffnung. Der Weg zum Umgang mit eigener Sünde könnte in der Hinwendung zu Gott liegen, um wieder Atmen zu können, wieder einen neuen Anfang wagen zu können.

Vielleicht. 

Hier ist das Video. Wünsche euch trotz des schweren Themas viel Vergnügen beim ansehen. 



Und hier der Link zu der "Augen Vorlage" die ich für mich genutzt habe. 



Sonntag, 9. April 2017

Palmsonntag - Johannes 12

Werde ich dich annehmen?


Heute ist Palmsonntag, daher haben wir uns im Workshop den 3 Bibelstellen, in denen Jesu nach Jerusalem einzieht, gewidmet.

Wir haben abgesprochen, dass wir alle Stellen lesen und dann jeder für sich entscheidet, welche Textstelle er bearbeiten möchte.

 Schnell stand fest, dass wir alle das Johannes Evangelium nehmen wollten. Ein Grund war: Es gibt Erklärungen im Text.

Markus 11
Matthäus 21
Johannes 12

Gedanken zum Text


Einerseits haben wir  uns Gedanken gemacht, was die Menschen, die die Straßen gesäumt haben um den angekündigten Messias (aus Sacharias 9,9)  zu begrüßen, evt. gedacht haben könnten.  Und Andererseits haben wir uns gefragt, wie es Jesu bei dem Einzug nach Jerusalem so ging. Wie ging er evt auf einer ganz menschlichen Ebene mit solch einem "Hype" um?

Gedanken zu den Menschen: Vielleicht gab es bei ihnen eine Mischung aus verschiedenen Beweggründen dort an die Straße zu gehen. 
  • Johannes sagt, die Leute haben von dem Zeichen der Lazarus Erweckung gehört und waren ja dann vielleicht auch neugierig, ob es nochmal ein "Wunder-Event" geben wird. 
  •  Die Menschen litten zu der Zeit unter der "Herrschaft von Herodes" und seinem Nachfolger. Dabei waren sie es doch gewohnt, das auserwählte Volk zu sein! Und nun lebten sie in dieser Unterdrückung. 
Na wenn dann jemand behauptet, er sei der angekündigte Messias.....
kann man ja schon mal interessiert sein. Sozusagen eine Hoffnung auf einen Weg aus der Misere.
Interessant fand ich auch die Hosianna Rufe. Übersetzt Hoschana, „Hilf doch!“ eben auch einen Fleh-Ruf darstellen kann. 


Nun, wenn es mir also ziemlich schlecht geht, und es heißt, da kommt der Erlöser in die Stadt. Und erzählt wird, er habe schon Wunder vollbracht .... also ich würde wohl auch mal vorbeischauen 😊 

Nun gut, also stehe ich dann am Straßenrand und der Mensch kommt vorbei. Nun tut er aber nicht die Wunder, die Mann/Frau sich so erwartet. --  Sondern, gibt Tipps und Empfehlungen, wie man zur Erlösung kommt. Nix mit Wunder. 
Spätestens dann steh ich doch vor der Entscheidung: Dreh ich mich rum und geh nach Hause, oder lass ich mich darauf ein und Glaube ihm?  


Das muss mal wieder jeder für sich selbst entscheiden. 😏 


Bei diesem Treffen hat sich  wieder gezeigt, wie unglaublich aktuell Bibeltexte sind und wie intensiv ein Bibeltext mit dem Leser kommuniziert. 
Manchmal auf Ebenen, für die einfach keine Worte zu finden sind.

Da ich immer mit Gott "kommuniziere" und zu Jesu eigentlich keine Beziehung habe, stand dies für mich diesmal an vorderster Stelle. In letzter Zeit habe ich dem Thema Raum gegeben und wertvolle Erfahrungen damit gemacht.  Jesu und seine Annahme. 






Na wer hält den Happy Donkey am Zaum? 

 Dieser Herr hier. 

So ich hoffe ihr konntet euch, auch ein paar Gedanken zu Palmsonntag machen. 
Mit den besten Wünschen für eine gesegnete Osterzeit,
verabschiedet sich.









Samstag, 1. April 2017

Römer, 12 BAJ-Workshop

Dein Leib als lebendiges Opfer!

Diesmal war unser Treffen in kleinerer Runde als gewohnt. 
Da wir eine lange Pause dazwischen hatten, wurde erst mal ordentlich erzählt, sich ausgetauscht, Freud und Leid geteilt. 
Allein diese Tatsache erfreut mich, denn sie zeigt mir, welchen Stellenwert unser regelmäßiges Treffen mittlerweile hat. 

DANKE an alle Kräfte, die dazu beitragen. 


Gedanken zum Text

Also, mich hat schon gleich der erste Abschnitt  erreicht. 
Bringt euch Gott als lebendiges Opfer dar, das ihm wohl gefällt. Das sei euer wahrer Gottesdienst. Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.

Ja, was heißt das nun, unseren Leib als lebendiges Opfer darbringen? Wohl kaum, dass wir uns umbringen sollen. 
Aber vielleicht bedeutet es doch ein gewisses Maß von "Selbstaufgabe" 

Für mich bedeutet es, jede Zelle meines Körpers zu öffnen und mich in Gott zu verlieren. Sozusagen frei fließen, beinahe grenzenlos mit allem und wie ich glaube, mit Gott verbunden. Ego los.


Wie ich finde, ist ein Paradies ähnlicher Zustand!?
Wenn ich diesen Zustand zulasse, ist es allerdings immer in einem geschützten Rahmen/ Raum. 
Ganz anders sieht es aus, diese Offenheit im Alltag zuzulassen. Ich schaffe das zumindest nicht. Denn in solch einem "Zustand" bin ich absolut verletzlich, ich würde sogar sagen, in dieser Welt nicht lebensfähig. Ich bräuchte jemanden, der mich versorgt; z..B.: den Lohnsteuer Jahresausgleich macht oder mein Kind erzieht. 😉

Also muss das ganze noch etwas alltagstauglicher werden. 
Ich wünschte mir, ich könnte diesen "Zustand" im Alltag stärker zulassen. 
Ich muss mich ja dann nicht gleich an die Steuererklärung setzen oder Grundsatzdiskussionen mit meinem pubertierenden Sohn führen. 

Ich glaube, ein Aspekt, warum ich im Alltag die "Zellen" und oft auch mein Herz verschließe, ist die Angst davor, verletzt zu werden. Und bezüglich der Angst, da saug ich mir auch nix aus den Fingern .... das kann da draußen schon mal passieren😉, ich weiß wovon ich rede.


Sicher gibt es passendere und nicht so passende Situationen, um sich hinzugeben. Vielleicht sollte ich mir vornehmen, wenigstens in den passenderen Momenten mehr acht darauf zu geben und mich stärker zu öffnen, ohne zu große Angst vor Verletzung zu haben. Und es ist ja nun auch so... nicht jede Verletzung bringt einen um. Vielleicht kann man mehr aushalten, als man denkt. Ich vermeide es halt nur schon mal aus Vorsicht. 
Und noch eins konnte ich immer wieder feststellen: Wenn ich mir die Zeit genommen habe für die Meditation, Zeit mit Gott, innerer Gottesdienst, oben beschriebenen Paradies ähnlichen Zustand, dann wirkt er nach!
Wie ein Abdruck des Friedens in mir, der mir natürlich das Herz öffnet und den Alltag erleichtert. 
Um so länger ich nicht meditiere, um so stärker gerät der "Zustand" in Vergessenheit

So,..... ich bin dann mal Meditieren. 

Stopp vorher noch unsere gejournalten Seiten. 



Dieser ätherische Körper soll den "Zustand" der Hingabe darstellen. Ich weiß, sieht bisschen komisch aus, aber Hauptsache ist, ich weiß, was ich mir damit in Erinnerung rufen möchte. 


  





Dann macht's mir mal gut und versucht euch fleißig im "Leiber hingeben" ihr werdet es sicher nicht bereuen 
Liebe Grüße sendet euch 

Sonntag, 5. März 2017

Hebräer 13

Bleibt fest in der Liebe!

Na, das war ein BAJ Treffen!  
Aber die Feste wollen gefeiert werden, daher haben wir mit Sekt angestoßen, und hatten später wirklich eine recht ausgelassene Stimmung. 

Diesmal war es nicht bei jedem so tiefsinnig wie sonst und trotzdem war es wieder eine intensive Erfahrung. Nicht jeder hat Alkohol getrunken, vielleicht könnt ihr es auch an den Ergebnissen erkennen. 😉


Gedanken zum Text

 Dieser Text scheint mir sozusagen eine Kurzfassung des Lebenskonzeptes, wie Gott es sich nach Paulus für uns vorstellt. 

Sehr aktuell finde ich die Stelle mit dem Aufruf zur Gastfreundschaft und sich um die verfolgten Menschen zu kümmern. Diesen Satz sollten sich manche Menschen nochmal bewusst machen. Denn er ist meines Erachtens so wahr. 
Oft nimmt man, ohne es zu wissen Engel auf. 


In meinem Bild habe ich dem ersten Satz das meiste Gewicht gegeben. Bleibt fest in der Liebe. 

Wenn ich mir heute die Seite ansehe, finde ich sie sprüht vor Zuversicht, Liebe und Freude. 
Gastfreundschaft und Nächstenliebe gabs auch. Das Gläschen wurde nämlich mit einem Tröpfchen Sekt gefüllt ;)

Wie schon gesagt wir waren sehr heiter ;)

Als weiteres hat der Vers 6 auf mich gewirkt. Das Vertrauen das wir in Gott haben können, wir müssen uns nicht Fürchten. Unterlegt mit einer leicht spöttischen Ansage: Was kann mir ein Mensch schon antun?

Nun gut, in Anbetracht der Menschen, die gerade vor Krieg, Folter und Verfolgung fliehen, ist es schon gewaltig, was ein Mensch einem anderen antun kann. Noch schlimmer ergeht es denen, die gerade nicht fliehen können, z.B. Murat Kurnaz der in Guantanamo war, wo Folter alltäglich ist. 
Ich denke es ist unvorstellbar was ein Mensch einem anderen antun kann. 

Und dann steht da dieser Satz! 
Was kann mir ein Mensch schon antun?

Eigentlich fehlen mir ein wenig die Wort um zu umschreiben wie ich diesen Satz verstehe. Er steht für mich für ein Ausmaß an Güte, das so enorm ist, dass sich locker mal spöttisch und unwichtig erwähnen lässt: Was kann denn ein Mensch euch schon anhaben? Ihr habt doch mich! 

Für mich macht er die Stärke, die Gott für uns bereit hält deutlich. Eine Stärke aus Ruhe, Vertrauen, getragen sein und noch unsagbar viel mehr. 

Ich wünsche allen Menschen die Erfahrung zu machen, das Gott  diese Stärke, Güte und Geborgenheit für uns bereit hält. Und aus tiefstem Herzen wünsche ich es all denen, die das ganze Ausmaß der menschlichen Unmenschlichkeit zu spüren bekommen. 
AMEN




 


Sonntag, 5. Februar 2017

Jahreslosung 2017 Ez 36,26



So ihr Lieben, hier kommt der Beitrag zur Jahreslosung.
Ich habe dazu ebenfalls ein Handlettering entworfen. Kann sein, das es demnächst auch ein Stempel wird. :)

Außerdem Taraaaaaa!!! Endlich habe ich eine Journaling Bibel, in der mir die Übersetzung gefällt!
In der Neustraße in Trier gibt es ein kleines Antiquariat und dort stand sie im Regal, als ob sie nur auf mich gewartet hätte :) 

Luther 1545 Übersetzung. Ich liebe sie jetzt schon. 


Und nun ein paar Gedanken zum Text. 

Im Grunde ist es eine sehr schöne Zusage Gottes. Er verspricht den Menschen eine Reinigung, obwohl er sich wohl ziemlich über das Volk Israel geärgert hat. 
Mir scheint Gott ärgert sich, da sie nicht Gott direkt erkennen. Sie setzen Götzen an seine Stelle, wie z.b. einen goldenen Stier; heute wäre es vielleicht die Ray Ben oder anderes dem Wert zugesprochen wird und von dem wir uns etwas erhoffen. 
Z.B. kaufe ich mir liebend gerne neue Farbstifte. Aber wenn, dann die Besten und natürlich ALLE aus der Reihe! Und ich bete sie an. 😖 


Was sollen sie mir erfüllen? Im Alten Testament wird den Menschen versprochen, dass sie ein neues, reines Herz, nicht mehr hart, sondern weich, aus Fleisch, bekommen und mit Geist soll ihr Denken angefüllt werden.



Ich stelle fest, das ich manche Stellen im Alten Testament  einfach nicht so gerne  lese. Zumindest habe ich Probleme mit dem Gottesbild, das einen zornigen, manchmal grausam erscheinenden Gott zeichnet. Ich kam mit dieser Haltung Gottes zu den Menschen nicht viel anfangen. So radikal, immer ist die Gefahr da, dass Gott einen verfluchen oder bestrafen wird. Hier in Ezechiel ist ein liebenswertes Bild von Gott vorgestellt; ein Gott, der die Verhärtungen unter den Menschen beenden wird, der uns ein menschliches Herz schenkt. In Jesus hat er ein Herz aus Fleisch selbst. Und ich  bin einfach sehr froh, dass wir in dieser Zeit leben. Denn, Gott hat sich im Neuen Testament dem Menschen auf eine mehr als freundliche Weise zugewandt. Auch wenn wir Sünde begehen, fallen wir nicht aus Gott, sondern dürfen gewiss sein, dass wir uns immer wieder an ihn wenden können und dürfen uns dann sogar auch noch seiner Gnade sicher sein. 


Mit Noah und dem Regenbogen gibt er uns das versprechen, dass er sich nicht mehr von uns abwendet. 






Liebe Grüße sendet euch